ist k l e i n s t k u n s t angewandtes h o f f e n ?
ist h o f f e n angewandtes d e n k e n ?
ist d e n k e n angewandtes f ü h l e n ?
darf f ü h l e n in die kleinstkunst hinein ?
4 mal ja.
und
"komm'Se rin, könn'Se rumkieken."
der berliner kleinstkünstler an sich ist nicht charmant. oder arrogant. er hat - achtung pointe - beides nicht nötig. er liebt es bodenständig, aber mit weitblick. große K U N S T hat hingegen zweierlei nötig : sie braucht festeste formalverwurzelung bei elegantester ästhetikflugkurve. aber wer möchte schon enden wie otto lilienthal.
daher zur sicherheit : hier gibt es per definitionem keine GROSSKUNST - zu groß. hier gibt es jedoch auch keinerlei sogenannte K L E I N K U N S T - zu abgegriffen, zu besetzt. hier gibt es K L E I N S T K U N S T. dagegen läßt sich überhaupt nichts einwenden.
kleinste schritte also. klitzekleinste wort- und farbeinheiten des großen ganzen, zu dem das denken, das fühlen und das sein sich summieren.
wer wäre freiwillig so berlinisch uncharmant, gegen die charmanz von 'erwachsenenklecksereien für dauerkinder' und gegen 'kinderbilder für frühvergreiste' anzugehen, spaziergangs wassernah aufgesammelt? an bodden und ostsee? nein - an havel und spree.ich bin berliner.
DAS HEIßT : es gibt hier acryrelle & readymades & plastiken & aquarelle & textbilder & processing-fotos - letztere zugegeben mehr atmosphärisch informierend als technisch brilliant. da es im kreativen L E B E N wie im konkreten L E B E N um den bogen zwischen realität UND utopie, zwischen affirmation UND kritik, zwischen psyche UND soma, zwischen vision UND umsetzung geht, und ernst zu nehmender weise immer gehen muß, gibt es hier das jeweilige 'UND', also : F I K T I O N A L E K O N K R E T I O N E N.
gästebuch
nach strich & faden und nach letter & wort : dem entgegen ruhig ein wenig lobhudelbashing!
denn das bringt echo-salz in die wald-suppe, das BLOG-lesen und das muntere GÄSTEBUCH-gegen-dichten und das herzerfrischende dawider-wort-zeichnen.